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Blutgrätsche Michendorf - FC Potsdam Sanssouci 4:2 (3:0)

Für den FC Potsdam Sanssouci ging es gestern Abend nach knapp zweijähriger Pflichtspielpause am ersten Spieltag in der Freizeitliga Havelland zum Aufeinandertreffen mit Blutgrätsche nach Michendorf.

Die erste Hälfte wollten die in weiten Teilen neu formierten Potsdamer rund um Interimstrainer Weigl nutzen, um sich aufeinander einzustellen und ihren Rhythmus zu finden. Anfängliche Abstimmungsprobleme im Pressing sowie in der Rückwärtsbewegung quittierte Blutgrätsche jedoch schonungslos und routiniert gleich mit drei Toren (3:0). Leider fehlte es auch nach vorn zu diesem Zeitpunkt noch an guten Ideen, um den langgewachsenen Heimtorhüter vor ernsthafte Probleme zu stellen.

Das sollte sich nach dem Pausentee ändern. Das Spiel fand fortan überwiegend in der Michendorfer Hälfte statt. Sanssouci erzeugte durchgängig Druck. Mitte der zweiten Halbzeit wurde die massierte Michendorfer Abwehr dann auch endlich überwunden. Trotz Gedränge im Strafraum brachte Severin einen gut platzierten Kopfball am Torhüter zum zwischenzeitlichen 3:1 vorbei. Kurz darauf konnte Andi, nach Vorlage von Stefan, einen flachen Schuss im Tor unterbringen (3:2).

Die Sorgenlosen aus Potsdam drängten weiter auf das Unentschieden. Zwei weitere aussichtsreiche Abschlüsse landeten jedoch nur am Torgebälk. Das spielt stand auf der Kippe. Viele weitere gut herausgespielte Torchanchen der Potsdamer blieben jedoch ungenutzt. Blutgrätsche verstand es wiederum einmal mehr, die aufgerückten Landeshauptstädter mit einem langen Ball in Bedrängnis zu bringen und so den 4:2 Endstand zu markieren.

In der Nachbetrachtung war es ein flottes Spiel, in dem die Weigl-Elf trotz frühem Rückstand gute Moral bewies, sodass man aus Potsdamer Sicht optimistisch in die noch junge Saison blicken kann.

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